Lene beLeuchtet

Themen, die die Veranstaltungsbranche bewegen

Zweiter Versuch

Die Veranstaltungswirtschaft ist ein zentraler Wirtschafts- und Kulturmotor Deutschlands. Sie verbindet Industrie mit Markt, Politik mit Gesellschaft und schafft Millionen Arbeits- und Auftragsverhältnisse in urbanen wie ländlichen Räumen. Dennoch stehen die Unternehmen – vom Soloselbständigen bis zum mittelständischen Dienstleister – unter massivem Druck: Fachkräftemangel, unflexible Arbeitszeitregeln, fehlende Investitionsanreize, steigende Betriebskosten und eine wachsende Rechtsunsicherheit gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Branche.
Wir bitten daher um politische Unterstützung in vier zentralen Handlungsfeldern.

1. Fachkräftesicherung und flexible Arbeitszeitmodelle

Die Veranstaltungswirtschaft arbeitet, wenn andere frei haben: abends, am Wochenende und in unregelmäßigen Produktionsphasen. Ein starrer Acht-Stunden-Tag bildet diese Realität nicht ab. Da die Branche nicht tarifgebunden ist, fehlen zudem tarifliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Das EU-Recht bietet eine Flexibilität, die in Deutschland bislang ungenutzt bleibt. Um unsere Arbeitsrealitäten abzubilden und Fachkräfte zu sichern, benötigen wir eine Modernisierung der gesetzlichen Arbeitszeitregelungen.

Forderung:
Einführung einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit,

tägliche Höchstarbeitszeiten von bis zu 12 Stunden ermöglicht.

die gesetzlichen Ruhezeiten von 11 Stunden respektiert,

bis zu 60 Wochenstundenden (im EU-Rahmen von durchschnittlich 48 Wochenstunden im zu definierenden Referenzzeitraum von z.B. 6 Monaten) berücksichtigt,

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